Geld sparen mit Hund – geht das überhaupt?

Geld sparen mit Hund – geht das überhaupt?

»Geld sparen mit Hund« lautet das Thema der midoggy Blogparade im September. Das klingt ziemlich ungewöhnlich. Geld sparen mit Hund – geht das überhaupt? Schließlich wollen wir doch unseren vierbeinigen Lieblingen nichts vorenthalten.

Denn für unsere Hunde ist das Beste gerade gut genug. Nur um Geld zu sparen würden wir nie ein schlechteres Futter kaufen oder auf einen Tierarztbesuch verzichten. Was also dann?

Hier kommen 5 Tipps, wie Du einfach Geld sparen kannst, ohne an Deinem Hund zu sparen. Und schließlich schreibt Dir niemand vor, dass Du das gesparte Geld nicht wieder in Hundesachen investieren darfst 🙂

1. Kilopreise beachten

Nassfutter und Trockenfutter sind in der Regel günstiger, wenn man sie in größeren Gebinden kauft. Ein Vergleich des Kilo-Preis lohnt sich! Der Wechsel von der 3 kg Tüte Trockenfutter auf die 15 kg Tüte kann eine Einsparung von 20% oder mehr bringen. Noch günstiger wird es bei einem Sparpaket von 2 großen Tüten. Ein geöffneter Sack sollte jedoch innerhalb von 2 – 3 Monaten verfüttert werden, vorausgesetzt das Futter wird korrekt gelagert. Wenn Dein kleiner Hund in diesem Zeitraum deutlich weniger Futter benötigt findest Du vielleicht innerhalb der Famile oder im Freundeskreis Hundehalter, mit denen Du teilen kannst.

Und wenn Du statt der 200 g Dose Nassfutter eine 800 g Dose holst, kannst Du sogar 30 – 40 % sparen. Eine geöffnete Dose hält sich im Kühlschrank maximal 3 Tage. Nassfutter lässt sich jedoch auch direkt nach dem Öffnen der Dose portionsweise einfrieren und je nach Bedarf auftauen.

Günstigere Kilopreise gibt es nicht nur für Fertigfutter, sondern auch für andere Futterarten und Zusätze wie Flocken, Pulver, Öle und sogar Leckerlis und Snacks.

2. Hochwertig hält länger

Dass “teuer” nicht gleich “gut” bedeutet, wissen wir natürlich. Doch umgekehrt spart man bei billigen Produkten wie Hundebetten, Halsbändern und Leinen oft an Qualität. Diese Sachen sind dann umso schneller kaputt. Manche günstigen Halsbänder leiern schnell aus oder die Plastik-Schnalle bricht, Metallteile an der Leine rosten oder das Hundekörbchen fällt nach zwei Runden in der Waschmaschine auseinander.

Bei Hundezubehör lohnt es sich Wert auf die Qualität zu legen und dafür einen etwas höheren Anschaffungspreis zu zahlen. Allerdings gilt das nicht unbedingt für die Erstausstattung eines Welpen, denn die spitzen Welpenzähnchen können fast alles zerstören.

3. Hundehaftpflichtversicherung

Jeder Hundehalter sollte eine Haftpflichtversicherung für seinen vierbeinigen Begleiter haben. Ein Schaden ist schnell entstanden und selbst wenn der Hund nicht unmittelbar Schuld ist, muss oft der Hundehalter zahlen.
Doch regelmäßig vergleichen lohnt sich: Oftmals gibt es Angebote zu günstigeren Konditionen, deren Leistungen gleichwertig oder sogar besser sind. Auch eine jährliche Zahlungsweise, eine höhere Selbstbeteiligung oder individuelle Rabatte können den Gesamtbetrag senken.

4. Steuern sparen

An der Steuer möchten wir alle gerne sparen, oder? Auch wenn an der Hundesteuer selbst kein Weg vorbeiführt, so kannst Du die Ausgaben für die Haftpflichtversicherung Deines Hundes komplett als Sonderausgabe absetzen.

Auch Dienstleistungen rund um den Hund kannst Du absetzen, vorausgesetzt sie werden innerhalb Deines Hauses ausgeführt. Diese sogenannten “haushaltsnahen Dienstleistungen” betreffen den mobilen Hundefrisör, der Deinen Hund bei Dir zuhause frisiert, aber auch die Urlaubsbetreuung Deines Hundes in den eigenen vier Wänden und sogar den Gassi-Service, wenn Dein Hund von Zuhause abgeholt wird.

5. Selber machen

“DIY: Do it yourself” und “Upcycling” sind nicht etwa nur hippe Trends, sondern seit eh und je DAS Mittel der Wahl um Geld und wertvolle Ressourcen zu sparen. Gerade die Hundehaltung bietet vielfältige Möglichkeiten dafür.

Besonders beliebt und einfach selbst herzustellen sind Hundekekse mit der Backmatte oder getrocknete Fleischstreifen. Nach einer kleinen Erstinvestition kannst Du damit immer wieder eigene Leckereien in vielen Variationen für Deinen Hund machen. Auf Dauer ist das nicht nur günstiger als Kekse aus dem Fachhandel, sondern oft auch noch gesünder. Schließlich weißt Du ganz genau welche Inhaltsstoffe enthalten sind, kannst auf Konservierungsmittel verzichten und Snacks ganz nach dem Geschmack Deines Hundes kreieren.

Plüschspielsachen mit Löchern oder abgerissenen Teilen kannst Du mit Nadel und Faden ganz einfach selbst reparieren. Dein Hund wird es Dir danken, denn so kann er noch ein Weilchen mit seinem Lieblings-Plüschi spielen und Du sparst Dir die Neuanschaffung, oder zögerst sie zumindest etwas hinaus. Auch Hundekissen kann man teilweise nähen, auf Youtube gibt es für alle nötigen Stiche Anleitungen. Lediglich Halsbänder, Geschirre, Leinen oder andere sicherheitsrelevante Teile solltest Du nicht selbst reparieren, es sei denn Du weißt ganz genau wie.

Mit einem Upcycling-Hundekissen aus einer ausgedienten Bettdecke kannst Du Deinem Hund sicher eine Freude machen, ohne Geld im Fachhandel zu lassen und aus alten Klamotten oder einem Seil aus dem Baumarkt wird mit ein paar Knoten ein individuelles Spielzeug.

Wie gefallen Dir die 5 Tipps zum Thema Geld sparen mit Hund?

Hinterlasse einen Kommentar

  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei