Hund alleine Zuhause – So klappt’s ganz entspannt!

Hund alleine Zuhause – So klappt’s ganz entspannt!

So mancher Silken Windsprite bleibt nicht gerne alleine. Selbst im Rudel zu mehreren schätzen sie die Gesellschaft ihrer Menschen sehr. Doch das bedeutet nicht, dass sie das alleine bleiben nicht lernen können. Man braucht nur etwas mehr Geduld und auch mit den folgenden Tipps klappt’s entspannter.

Merlin und Calisto haben auch ihre Zeit gebraucht, bis das alleine bleiben klappte. Am Ende dieses Beitrags findest Du Beweisfotos, was während der Übungszeit so alles passiert ist und zu Bruch ging.

5 Tipps: So bleibt Dein Hund entspannt alleine Zuhause

1. Sicherheit
Während Deiner Abwesenheit solltest Du Deinem Hund einen bestimmten Raum zuweisen, zum Beispiel das Wohnzimmer oder Schlafzimmer. So kommt er nicht auf die Idee, Dich im ganzen Haus zu suchen oder alles überwachen zu müssen. Außerdem ist es für einen einzelnen Raum einfacher, alles „hundesicher“ zu machen.
Hundesicher bedeutet bei uns, dass alle Stromkabel außer Reichweite (oder  die Stecker gezogen), kein Essen, Mülleimer oder Pflanzen im Zimmer sind. Auch Plüschspielzeuge oder Kausnacks gibt es in meiner Abwesenheit nicht, da sich die Hunde daran verschlucken könnten.

2. Spaziergang
Ein gelangweilter, hungriger Hund mit voller Blase wird Deine Heimkehr kaum abwarten können, oder? Wenn jedoch alle seine Grundbedürfnisse erfüllt sind, fällt es Deinem Hund viel leichter zur Ruhe zu kommen. Nach einem ausgiebigen Spaziergang mit viel Freilauf und ausreichend Möglichkeiten zum Lösen und Schnuppern wird Dein Hund sowieso erstmal schlafen wollen.

3. Ruhe
Dein Hund soll entspannt alleine bleiben, dafür musst Du selbst entspannt sein. Denn gerade Silken Windsprites sind sehr empfänglich für die Gefühle Ihrer Menschen, spüren sie und bilden sie ab wie ein Spiegel. Dein Hund merkt sofort, wenn Du ihn unterbewusst (oder ganz bewusst) gar nicht alleine lassen willst. Schau ihm nur in die Augen – wer möchte nicht jede Sekunde bei ihm sein!?
Konzentriere Dich auf das Wiedersehen und die positiven Gefühle dabei. Und mach Dir (und ihm!) keinen Stress, wenn doch mal was zu Bruch geht.

4. Ohne Drama
Vermeide lange Abschieds- und Begrüßungszeremonien und integriere das alleine lassen ganz selbstverständlich in den Alltag. Bevor du gehst, genügt es sich ruhig vom Hund zu verabschieden „bis gleich!“. Und wenn Du wieder da bist, legst Du erstmal gemütlich Deine Jacke, Deine Tasche usw. beiseite, bevor Du Deinen Hund begrüßt.

Wichtig: Wenn Du wieder daheim bist und Dein Hund dich kaum beachtet, sondern einfach in seinem Körbchen liegen bleibt und weiter schläft, ist das ein sehr gutes Zeichen. Denn Dein Hund weiß ganz genau, dass alleine bleiben ganz normal und unspektakulär ist und Du immer wieder zurückkommst. Wenn Dein Hund allerdings regelrecht ausrastet, Dich anspringt, hechelt, fiept und vielleicht sogar Pipi macht, dann hatte er während Deiner Abwesenheit richtigen Stress und Trennungsangst.

5. Übung, Übung, Übung.
Hunde bleiben nicht gerne alleine. Deshalb kann man von ihnen auch nicht erwarten, von heute auf morgen vier oder fünf Stunden entspannt Zuhause zu warten. Wie bei allem in der Hundeerziehung braucht es auch hier Training und Geduld. Meist fängt man beim Welpen schon in kleinen Mini-Schritten an, indem man kurz zum Briefkasten geht, hier und da eine Tür hinter sich schließt und so weiter. Diese Zeitabstände kann man langsam immer weiter steigern, bis zu mehreren Stunden beim erwachsenen Hund.

Coopers Geheimtipp

Für einen so extrem anhänglichen Hund wie Cooper ist das Alleine bleiben eine besondere Herausforderung. Doch es hilft ihm enorm, wenn wir ihm ein getragenes T-Shirt ins Körbchen legen. So hat er den vertrauten Geruch seiner Menschen bei sich und fühlt sich gleich etwas wohler.

Doch auch Cooper braucht noch etwas Übung, bis er einige Stunden ganz entspannt alleine bleiben kann. Denn während Merlin und Calisto friedlich dösen, wandert Cooper immer mal wieder umher. Er schaut, wo er Schabernack anstellen kann, läuft häufiger zur Tür, wechselt die Körbchen oder beobachtet fliegende Blätter auf der Terrasse.

Und woher weiß ich so genau, was Cooper macht, wenn ich nicht da bin? Ganz einfach – per Livebild auf meinem Handy!

Warum bin ich bloß nicht schon früher auf die Idee gekommen eine Kamera aufzustellen? Keine Ahnung, doch besser spät als nie. Es ist einfach wahnsinnig beruhigend von überall unterwegs mal schnell zu schauen, ob Zuhause alles OK ist und was die Hunde gerade machen.

Für das Training zum alleine bleiben war die Kamera Gold wert. Ich kann genau beobachten, wie sich Cooper verhält, wann er nervös wird oder wann er entspannt ist. So kann man jede Übung anpassen und positiv beenden. Man kann sehen, welche Zeiten zu lange sind und nach welcher Beschäftigung er besser zur Ruhe kommt.

Als Cooper sich ein Buch aus dem Regal stibitzt hat, konnte ich ihn sogar davon abhalten, es in tausend Kleinteile zu zerlegen, denn die Kamera überträgt die Stimme und Geräusche in beide Richtungen. Wie genial ist das bitte!?

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Wie versprochen:

Hier noch ein paar „Beweisfotos“, was die Hunde so alles angestellt haben, als sie Zuhause alleine waren. Von dem zerkauten LAN-Kabel, den umgeworfenen Blumentöpfen und der zerrissenen Packung Küchenrolle habe ich keine Fotos…

 

Was hat Dein Hund allein Zuhause schon angestellt?


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